Pressemitteilung Liste Bürgerbeteiligung und Umweltschutz (LBU) Möhringen, 17.5.2024
Bei kalter Witterung und Dauerregen hat die Liste Bürgerbeteiligung und Umweltschutz (LBU) am Freitag ihren Wahlkampfstand auf dem Möhringer Wochenmarkt aufgebaut. Einige Kandidierende und weitere Mitglieder der parteiunabhängigen Gruppe waren vertreten, unter anderen der scheidende Ortsvorsteher Günther Dreher und der Spitzenkandidat für die anstehende Wahl zum Ortschaftsrat, Walter H. Hornung. Sie gingen mit den zahlreichen Marktbesucherinnen und -besuchern ins Gespräch, wobei neben Anliegen und Fragen auch kritische Stimmen bezüglich der Bundespartei der Grünen zu hören waren. Gelegenheit für Hornung, klarzustellen: „Wir teilen viele Themen mit den Grünen, beispielsweise die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen den Klimawandel. Gleichzeitig sind wir aber eine parteiunabhängige Liste, die keine gemeinsamen Strukturen mit der Landes- oder Bundespartei der Grünen hat. Die Kandidierenden der LBU bringen unterschiedliche politische Hintergründe mit. Für uns ist das Wohlergehen Möhringens der gemeinsame Nenner.“
Ein zentrales Wahlkampfthema, das auch am Stand auf dem Hechtplatz kontrovers diskutiert wurde, war die Verkehrssituation im Ort und im Naturschutzgebiet Bächetal. Hier sieht die LBU Möhringen dringenden Handlungsbedarf. Durch die Bebauung des Gewerbegebiets DonauTech im Gänsäcker droht der Durchgangsverkehr mit der steigenden Anzahl an Berufspendlerinnen und -pendlern weiter anzuwachsen. Die LBU Möhringen will daher zeitnah verkehrsreduzierende Maßnahmen auf den Weg bringen und deren Umsetzung forcieren. So sei das im Ortschaftsrat und im Tuttlinger Gemeinderat beim Beschluss zur Bebauung des Gewerbegebiets bereits mit großer Mehrheit vereinbart worden, „im Januar 2023 gemeinsam mit den anderen Parteien im Ortschaftsrat“, wie Ortsvorsteher Dreher im Gespräch betonte. An der Umsetzung hapere es aber noch, und die sei nun dringend nötig, so Dreher weiter. Möhringen drohe durch den Anstieg des Verkehrsaufkommens nicht nur mehr Lärm- und Schadstoffbelastung, sondern dadurch auch der Verlust des Prädikats Luftkurort, sollten die Maßnahmen nicht kommen, sagte Dreher. Abschließend ergänzte er: „Und das hätte weitreichende Folgen für Möhringen, denn daran hängen zum Beispiel wichtige finanzielle Förderungen durch das Land, die dann ersatzlos wegfallen würden.“
Ein weiterer Wahlkampfstand ist für Anfang Juni geplant, um kurz vor der Wahl erneut mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

